Als 14jähriges Mädchen begann Ella Schrader 1930, unter harten Bedingungen, ihre Arbeit in derselben Fabrik, die einst die Mutter aus Polen angeworben hatte: Die Bremer Jute Spinnerei und Weberei.

Der Bremer Hafen, als er noch brummte, als in den Becken noch Schiff an Schiff lag und die Lagerhallen voll waren. Untergegangene Arbeiten und Wörter: Verholen der Schiffe, der Wechsel von Liegeplatz zu Liegeplatz; Anbietzeit und Anbiethallen, die Pausen in den Kantinen des Gesamthafenbetriebs. Und längst vergangen auch die Tage, als die Amis in den Hafenkneipen nach Bremer Bier verlangten. Erinnerungen an damals.

Stundenlang unter Wasser gehalten und sie entzünden sich an der Luft trotzdem wieder. Die Rede ist von brennenden Baumwollballen. Diese oder Fischmehlbrände auf Schiffen bedurften spezieller Brandbekämpfung.

"Hart aber herzlich - eine Bande wie Seeräuber". So sieht Heinz Rolappe seine Gruppe vom Rohrbau in der Nachkriegszeit. Die Arbeit auf der AG Weser war geprägt von extrem harten Bedingungen. Reine Muskelkraft war besonders gefragt.


Nach dem Zweiten Weltkrieg: eine junge Frau, die zu gerne in einem der großen Säle zum Tanz geht. Wie viele andere auch. Die fehlende Ausgehkleidung ist jedoch ein Problem. Sie wird geliehen und manchmal kommt zur großen Freude ein Paket von der Verwandtschaft in Amerika - auch ein paar weiße Schuhe sind dabei, die kurzerhand umgefärbt werden. "Wir haben auch unseren Spaß gehabt!"