| Vermischtes


Die alljährliche "Oral History Conference" in England ist ein Mekka für alle, die mit Zeitzeugen arbeiten. Wie schon 2014 wurde das Geschichtkontor zum Vortrag eingeladen, diesmal war unser Thema: "Oral History im Kino". Im Mittelpunkt stand das Projekt "Feindberührung", eine Kooperation mit Diethelm Knauf aus dem Vorjahr. Das Thema des Konferenz lautete: "Jenseits des Textes - Im Digitalen Zeitalter. Oral History, Bilder und das geschriebene Wort."

 

Der seit 1996 von der Wittheit zu Bremen ausgelobte Preis für Heimatforschung geht in diesem Jahr an das Kulturhaus Walle Brodelpott! Jährlich wird diese Auszeichnung für "eine hervorragende Arbeit aus dem Bereich der naturwissenschaftlichen, kulturwissenschaftlichen oder sozialwissenschaftlichen Heimatforschung" vergeben.




Im Juli 2014 veranstaltete die britische Oral History Society ihren jährlichen Kongreß, diesmal zum Thema "Community Voices: Oral History On The Ground". Angefragt waren selbstreflektieren Beiträge zur Rolle von Oral History im kommunalen Feld. Wir bewarben uns mit einem Vortrag zu unserer "Philosophie", aber auch den Grenzen des "Digitalen Heimatmuseums". Der zweitägige Kongreß war international besucht, zurück kehrten wir mit vielen spannenden Anregungen.

Jahrhunderte hatte die "Braut", ein mächtiger Trutzbau auf dem Werder, die Bremer Altstadt vor Angriffen von der linken Weserseite geschützt. Mit dem Bau einer neuen Festungsanlage entstand auch links Weser ein von Gräben und Bastionen gesichertes Land. Zunächst lagen hier aber vor allem die großzügige Garten von begüterten Bürgern. So konnten sie bequem der Enge der Altstadt entfliehen.

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